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Craniosacraltherapie

Craniosacraltherapie


Die Craniosacraltherapie ist eine sanfte, manuelle und mentale Technik die sich aus der Ostheopathie entwickelt hat. Sie hilft Blockaden und Traumas, die im Körper zu Verspannungen führen, ausfindig zu machen und zu korrigieren. Es ist das Ziel, das craniosacrale System auszugleichen und damit den craniosacralen Rhythmus wieder herzustellen.

Die Craniosacraltherapie hat sich ursprünglich aus der Osteopathie entwickelt, die vor etwa 150 Jahren in den USA von Dr. Andrew Still entwickelt wurde. Dr. Still suchte nach Möglichkeiten, Krankheiten ohne Medikamente und Chirurgie zu heilen. Die Craniosacraltherapie ist eine Weiterentwicklung dieses Systems von William Garner Sutherland, einem Schüler Stills.
Grundlage dieser Form von Osteopathie ist die Rhythmik des craniosacralen Pulses. Nebst Herzschlag und Atmung gibt es noch eine dritte Funktion, den craniosacralen Rhythmus. Dieser unabhängige an- und abschwellender Puls der Gehirn und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor), ereignet sich 4-8 mal pro Minute. Am deutlichsten lässt sich seine Bewegung am Schädel und entlang der Wirbelsäule bis hin zum Steissbein spüren.
Der Schädel ist ein dynamisches, einheitliches und funktionelles Gebilde. Er steht in einer engen Verbindung mit den Gelenken, Knochen, Muskeln, Faszien und den inneren Organen. Der craniosacrale Puls gibt wichtige Hinweise auf die Art der Erkrankung. Ist der Puls schwach, ist das Lebewesen in einem geschwächten oder kranken Zustand und anfällig für Krankheiten bzw. bereits krank. Zeigen die Pulswellen die volle Stärke, hat das Lebewesen eine gute Vitalität. Verläuft der Rhythmus nicht symmetrisch, deutet das auf krankhafte Vorgänge hin. Es handelt sich dann um eine Störung im cranialen System, ausgelöst durch verschiedene Ursachen, wie z.B. Operationsnarben die den energetischen Fluss blockieren und das Gleiten der Körperfaszien behindern.

Störungen im craniosakralen System können schon bei der Geburt entstehen oder später durch Krankheit, Unfällen, Infektionen oder Schock. Es steht in ständiger Kommunikation zum Nerven-, Lymph-, Gefäss-, Hormon- und Atmungssystem.

Die Craniosacralbehandlung ist eine sehr sanfte und stille Therapie. Für den Betrachter ist nur wenig und manchmal fast gar keine Bewegung der Therapeutenhände zu sehen – für Therapeut und Tier ist dagegen sehr viel zu spüren. Die meisten Tiere reagieren sehr direkt und unmittelbar auf die Behandlung.